Sehr geehrte Damen und Herren, Bevor ich mich mit einer Bitte an Sie wende, möchte ich betonen, dass mir dieses sehr schwer gefallen ist. Ich habe bis zum heutigen Tag immer versucht, mein Leben selbst zu organisieren und zu bewältigen. Genau aus diesem Grund, habe ich mich dazu entschlossen, mich an Sie zu wenden. Um meine Selbstständigkeit noch weiter voran zu treiben benötige ich Ihre Hilfe. Mein Name ist Sascha Bückemeyer. Ich bin 29 Jahre alt und seit meinem ersten Lebensjahr an juveniler chronischer Polyarthritis (Rheuma) erkrankt. Dies bedeutete für mich, dass ich grundsätzlich auf Hilfe angewiesen war. Bis zu meinem 14. Lebensjahr habe ich es geschafft, mich mit Hilfe eines Sitzrollers selbstständig fortzubewegen und relativ mobil zu sein. Durch Besuche in dem örtlichen CVJM (Kinder- und Jugendtreff), habe ich einen großen Bekanntenkreis mir aufgebaut und dort auch einige Freunde gefunden, die mir bis heute zur Seite stehen und mich zu diesem Schritt, mich an Sie zu wenden, ermuntern. Eines Nachmittags kollidierte eine Junge auf einem Skateboard auf dem Vorhof des so eben genannten CVJM mit mir. Dieser fuhr mich über den Haufen und ließ mich liegen. Als man mich kurze Zeit später auf dem Boden liegend fand, brachte man mich direkt in ein Krankenhaus. Die Ärzte dort stellten eine massive Beschädigung meiner Gelenke fest und ich war von da an, auf einen Rollstuhl angewiesen. Des Weiteren musste ich von diesem Zeitpunkt an noch größere Mengen Cortison einnehmen, als ich es vorher schon tun musste. Dies verschlimmerte die Osteoporose, die ich durch die Einnahme der Medikamente habe. Dadurch bin ich unter anderem nicht größer als 1,25 Meter geworden. Schlimmer als die körperlichen Folgen, waren für mich die gesellschaftlichen Folgen. Dadurch, dass ich nicht mehr so mobil war wie vor dem Unfall, konnte ich an immer weniger Aktivitäten meines Freundeskreises teilnehmen und verbrachte immer mehr Zeit alleine zu Hause. In dem Moment habe ich gemerkt, dass fehlende Mobilität einsam macht, weil ich auch nicht wollte, dass meine Freunde auf ihre Aktivitäten meinetwegen verzichteten. In den nächsten Jahren folgten mehrere Krankenhausaufenthalte, wo ich unter anderem zwei künstliche Kniegelenke bekam und mir beide Fußgelenke versteift wurden. Das schlimmste jedoch war eine Rücken-OP, in der mir meine Wirbelsäule mit zwei Stangen und mehr als dreißig Schrauben versteift wurde, nachdem zwei Halswirbel und ein Brustwirbel gebrochen waren. Darauf folgte eine langwierige Schmerztherapie, wo ich auf verschiedene Schmerzmittel eingestellt wurde. Nach dieser Zeit im Krankenhaus, hatte ich fast meinen kompletten Lebensmut verloren. Durch meine Familie und meine Freunde, habe ich allerdings nicht aufgegeben und mich um meine Lebensplanung gekümmert. Ich habe mir eine eigene Wohnung gesucht und mir mit Hilfe des persönlichen Budget (über den LVR) Assistenten eingestellt, mit denen ich wenigstens das mindeste alleine besorgen kann, ohne auf Hilfe von Familie und Freunden angewiesen zu sein. Sascha Bückemeyer  Beckacker Schulstraße 76, D-42277 Wuppertal Tel: 0202 27275555  Mobil: 0174 3003149 e-Mail: sascha-bueckemeyer@saschas-traum.de Nachdem ich dieses auf die Beine gestellt hatte und ich dachte es würde bergauf gehen, verstarb ganz unerwartet mein Vater (meine leibliche Mutter verstarb bei meiner Geburt). Dies riss mir erneut den Boden unter den Füßen weg, da er mir immer eine große Hilfe war, meine Träume so gut wie möglich zu erfüllen und er mir immer eine große Hilfe, gerade in Notfallsituationen war. Auch dieses schwere Lebensereignis habe ich mit Hilfe meiner Familie und meiner Freunde überwunden und schaue nun positiv in die Zukunft. Ich versuche so viel wie möglich, selbständig und unabhängig zu erledigen, dennoch benötige ich Hilfe und Unterstützung um meinen Alltag zu bewältigen. Ich möchte mein Leben nicht ohne Sinn und Verstand verbringen. Im Sommer mache ich meinen Schulabschluss an der bergischen Volkshochschule in Wuppertal. Dieser ist mir sehr wichtig und ein weiterer enormer Schritt in meinem Leben. Dieser Schulabschluss ist wiederum mit einem enormen logistischen Aufwand verbunden, da ich zu einer speziellen barrierefreien Außenstelle fahren muss. In Verbindung mit der Planung dieses Vorhabens, wurde mein Traum, selbstständig auch dieses erledigen zu können immer stärker. Ich möchte mobil sein, um frei, unabhängig und flexibel sein zu können. Das geht nicht ohne Auto. Jetzt bin ich immer auf andere Menschen angewiesen, ob und wann ich mal gefahren werden könnte. 2013 bin ich extra auf die Rehacare gefahren um mich umzuschauen, ob mein Traum überhaupt realisierbar ist. Die Firma Paravan stellte dort ein System vor, mit welchem ich Probegefahren bin und welches ich ohne fremde Hilfe nutzen könnte. Dieses Ereignis, selber Autofahren zu können und so mobil zu sein, hat mir sehr viel Mut für meine Zukunft gegeben. Nach diesem Erlebnis habe ich alles daran gesetzt um diesen Traum zu verwirklichen. Ich bin unter anderem nach Heidelberg gefahren, um mir dort ein ärztliches Gutachten erstellen zu lassen, welches bestätigt, dass ich gesundheitlich in der Lage bin, ein Auto zu fahren ohne mich und andere Menschen zu gefährden. Als nächstes habe ich in Wuppertal an dem Theorieunterricht in einer Fahrschule teilgenommen und meine theoretische Fahrprüfung mit null Fehlerpunkten bestanden. Jetzt habe ich bei der Firma Sodermanns in Wassenberg angefangen meinen Praktischen Fahruntericht zu absollvieren und meine Praktische Fahrprüfung zu Absolvieren. Bis hier hin, habe ich versucht meinen Traum selbstständig zu erfüllen. Der nächste Schritt wäre ein eigenes Auto. Doch die Kosten für ein auf mich umgebautes Auto und einen neuen elektrischen Rollstuhl kann ich mir leider nicht leisten und ich dachte daran diesen Traum aufzugeben. Doch meine Familie und Freunde waren es erneut die mir Mut zusprachen und mich motivierten und mir Lösungsvorschläge machten. Unter anderem hörte ich über Bekannte von dem Verein MmB („Mobil mit Behinderung e.V.“), der mir ein Spendenkonto eingerichtet hat.     Sascha braucht ein                                          Auto          Das bin ich Sascha Bückemeyer Saschas Traum Presseunterlagen    als PDF Datei zum Download Spendenkonto: „Mobil mit Behinderung e.V.“ Kontonummer: 8711300 BLZ: 660 205 00 Stichwort: Sascha